
LEITPRINZIPIEN
Begegnung, soziale Zugehörigkeit, Reintegration und Inklusion von Menschen, die aufgrund ihrer Meinung Ausgrenzung, Isolation oder Benachteiligung erfahren
BEGEGNUNG UND DIALOG
LIKEMIND ist ein Ort für neue, wertvolle Beziehungen auf Basis von freiem Dialog, Meinungsvielfalt und kritischem Denken. Ziel ist es, soziale Nähe, Freundschaften, berufliche Kontakte und zwischenmenschliche Bindungen zu ermöglichen, um Vereinsamung entgegenzuwirken.
INKLUSION
Inklusion bedeutet Zugehörigkeit ohne Bedingungen. Gleichberechtigung gilt für alle Menschen - unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten, Meinung, Geschlecht, Alter, Religion und andere Merkmale. Im Kern bedeutet Inklusion, dass man sich nicht anpassen muss, um dazuzugehören. Gesellschaftliche Strukturen müssen so gestaltet werden, dass niemand ausgeschlossen wird.
AUSTAUSCH STATT MEINUNGSHOHEIT
Dabei soll es nicht primär um die Bestätigung der eigenen Meinung gehen, sondern um soziale Zugehörigkeit. Der Schutz gilt für Menschen, nicht für jede Behauptung. Niemand wird wegen seiner Meinung abgewertet, aber Aussagen dürfen kritisch hinterfragt werden – respektvoll, argumentativ, ohne moralische Stigmatisierung.
BRÜCKENRAUM UND VERTRAUENSBILDUNG
LIKEMIND versteht sich als Brückenraum zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Die rechtliche Anerkennung des Vereins ist ein Signal, dass abweichende Meinungen kein Ausschlusskriterium für gesellschaftliche Zugehörigkeit darstellen. Dies kann insbesondere für staatsskeptische oder marginalisierte Gruppen Vertrauen bilden.
REINTEGRATION
LIKEMIND unterstützt die gesellschaftliche Reintegration von Menschen, die sich aufgrund ihrer Überzeugungen oder Erfahrungen aus dem öffentlichen Diskurs zurückgezogen haben oder daraus ausgeschlossen wurden. Marginalisierte Perspektiven sollen als legitimer Teil pluralistischer Gesellschaften sichtbar und besprechbar werden.
KEINE UNKRITISCHE "ALLES-IST-WAHR" ZONE
LIKEMIND ist kein Raum zur unkritischen Bestätigung willkürlicher Behauptungen. Thematisiert wird insbesondere, wie Wissen entsteht, wie wissenschaftliche Konsense gebildet werden und wo deren Grenzen liegen. Kontroverse Positionen dürfen diskutiert werden, ohne sie zu verabsolutieren oder zu tabuisieren.
OFFEN ABER NICHT NEUTRAL
Der Verein ist öffentlich zugänglich (keine formalen Hürden), aber thematisch positioniert. Unsere Erwartung soll klar erkennbar sein: Minderheitspositionen verdienen Schutz und Raum. Neutralität ist keine Voraussetzung für Öffentlichkeit.